Die Leidenschaft und Liebe zur Fotografie haben mich zum Projekt
www.daymao.com
gebracht.
Nach diversen traditionellen Fotoausstellungen (insgesamt sieben von 1994
bis 2000) habe ich im März 2000 einen PC gekauft und bin im Mai mit meiner eigenen Homepage, einer Sammlung von Bildern während einiger Indienreisen, ans Netz gegangen. Es handelt sich dabei um ein Experiment unter
ästhetischen Merkmalen, aber dennoch um den Anfang eines Abenteuers
in einem unbekannten Universum. Nach einer langsamen, aber konstanten
Entwicklung sehen Sie die Homepage nun in ihrer heutigen Form. Mit ihr
bin ich sicherlich noch nicht am Ziel meiner Vorstellungen angekommen,
doch macht sie einen effektvollen optischen Eindruck und befindet sich
noch immer im Wandel.
Warum daymao? Dies ist der Name eines japanischen Comic-Helden
(aus der Serie Manga), mit dem ich schon sehr große Ähnlichkeit besitzen muss, wenn meine Freundin Ayumi San mir diesen Spitznamen verpasst hat.
Die Fotosektionen zum Orient - Indien, Leute, Kinder und Hong Kong,
letztere ist noch nicht zugänglich - zeugen von der Liebe, die ich für diese
Orte und ihre Bewohner hege, vom Interesse für ihre Kulturen, Religionen
und Doktrinen. In der Tat studiere ich sowohl den Buddhismus als auch den Hinduismus und praktiziere bereits seit einigen Jahren Hata Yoga.
Die Bilder aus der Sektion Indien wollen keine thematische Erzählung sein;
es handelt sich hierbei lediglich um Reiseerinnerungen, Momentaufnahmen
in meinem Geist, meinem Herzen und auf dem Negativstreifen.
Ich habe einige Aufnahmen von berühmten Orten eingefügt, um sie
denjenigen, die sie noch nie gesehen haben, hier vorzustellen.
Die Sektion Venedig entstand aus einem spielerischen Moment heraus,
nachdem ich über das Internet Nadira Haraigue kennengelernt hatte, eine
junge Frau, die besonders evokative Verse schreibt. Ich schlug ihr vor,
poetische Texte mit Bezug auf einige Fotografien zu schreiben, die ich in
Venedig aufgenommen hatte. Streng fotografisch gesehen sind dies
sicherlich nicht meine besten Werke, aber die Texte von Nadira (der ich für
ihre nette Bereitschaft und die enthusiastische Zusammenarbeit danke)
tragen dazu bei, die Operation in eine Hommage an Venedig und eine
Einladung zum Besuch dieser Stadt zu verwandeln.
Die Sektion Freunde ist meinen Freunden (aus Platzgründen nicht allen)
gewidmet, die ich bei meiner letzten Reise nach Indien im Januar und
Februar 2001 wieder gesehen habe. Es handelt sich um eine Hommage
an ihre Offenheit, ihre unverfälschte Art, zu leben. Ich habe versucht, in
meinen Bildern gerade diesen Aspekt ihres Universums zu interpretieren,
und meine nüchternen, vielleicht etwas naiven Bilder sind Zeugnis der
ungetrübten Zuneigung, die ich zu ihnen hege.
Der Platz, den ich Yoga eingeräumt habe, soll vor allem eine besondere
Geste der Dankbarkeit und des Respektes gegenüber Vijay sein, meinem
indischen Meister, der mich neben den Yoga-Techniken auch eine andere
Sichtweise, das Leben zu interpretieren, gelehrt hat.
Schließlich will ich Paolo Bonesso aus Turin für sein Mitwirken am Projekt
daymao mit der Präsentation des Sektion Indien danken. Ihn habe ich in
Indien kennengelernt und wünsche ihm alles erdenkliche Glück für seine
gerade begonnene Karriere als Schriftsteller. 

Ich hoffe, dass meine Bilder Ihnen zumindest einen Teil dessen vermitteln,
was ich spüre, wenn ich auf den Auslöser drücke, diesen
vielversprechenden Augenblick voller Magie, der jedes einzelne Bild erfüllt.

                          Stefano Zambuto           daymao

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